Der Waldboden glimmt nach wie vor. Etwa 50 Feuerwehrleute seien noch vor Ort. Wegen der Munition im Boden können die Löschkräfte nicht mit ihren Fahrzeugen in das Gelände fahren, sondern nur von den Wegen aus das Wasser auf die Fläche schießen.

Ein Feuerlöschpanzer, der am Sonntag eingesetzt worden war, blieb vor Ort. Zunächst war unklar, ob er erneut auf das Gelände muss. Rund 45 Einwohner der angrenzenden Radeland-Siedlung konnten am Sonntag zurück in ihre Häuser, teilte eine Kreissprecherin mit.

Das Feuer war am Samstag ausgebrochen und wütete auf einer Fläche von 17 Hektar, das entspricht knapp 23 Fußballfeldern. Immer wieder explodierten im Boden lagernde Sprengkörper. Die Radeland-Siedlung wurde vorsichtshalber evakuiert. Rauchschwaden zogen über die Autobahn A13 Berlin-Dresden und behinderten zeitweise am Sonntag die Sicht der Autofahrer. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.