Zwischen Januar und Juli seien 281 236 Gäste auf die Bergfestung gekommen. Als Ursachen für den Anstieg wurden die wachsende Zahl von Tagesausflüglern und die bessere Anbindung an Dresden über die Autobahn 17 genannt.
Gewachsen seien der Anteil von Reisegruppen und das Interesse ausländischer Gäste, denen jetzt ein mehrsprachiger Audio-Guide sowie Texte in Englisch, Französisch und Tschechisch in Ausstellungen geboten werden. Abgenommen habe der Anteil der Schülergruppen und Familien, hieß es.
Die Festung Königstein gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Sachsen. Das Felsplateau wurde 1567 im Auftrag des Kurfürsten August (1553-1586) auf Tauglichkeit zur Landesfestung untersucht. Von 1589 an wurde gebaut. Seit dem 18. Jahrhundert konnten Teile der 9,5 Hektar großen Anlage besichtigt werden.
In den beiden Weltkriegen war sie Kriegsgefangenenlager, Kur- und Genesungsheim sowie nach 1945 Lazarett der Sowjetarmee. Bergfestung und Museum wurden 1955 eröffnet. Seit der Wende ist sie im Besitz des Freistaates. (dpa/mb)