Den beiden Männern und einer Frau werde gewerbsmäßiger Handel mit Kfz-Papieren vorgeworfen, sagte am Dienstag ein Sprecher des Brandenburger Landeskriminalamts (LKA), das die Aktion angeführt hatte. Die am Montag bei Durchsuchungen in Schwerin und Klein Rogahn (Landkreis Ludwigslust) sichergestellten Dokumente stammen demnach aus einem Einbruch in das Straßenverkehrsamt Fürstenwalde (Oder-Spree-Kreis).
Dem 33-jährigen Hauptverdächtigen werfen die Behörden vor, Mitte Juni in Fürstenwalde gestohlene TÜV-Plaketten, Dokumentensiegel und Blanko-Zulassungsbescheinigungen in seinen Besitz gebracht und verkauft zu haben. Ob der Mann auch an dem Einbruch beteiligt war, musste nach Angaben des Sprechers noch ermittelt werden. Gegen ihn erging Haftbefehl.
An der Polizeiaktion waren mehr als 100 Beamte der Behörden Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns beteiligt. Der als gewalttätig geltende 33-Jährige und ein 18-Jähriger wurden dem LKA zufolge in einem Restaurant in der Schweriner Innenstadt festgenommen. Bei der Durchsuchung von sechs Wohnungen wurden 1245 Kfz-Briefe, 45 Blanko-Zulassungen, und 2000 Klebesiegel sichergestellt. (dpa/mb)