Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ handelt es sich um einen der beiden mutmaßlichen Bombenleger, die Anschläge auf zwei Regionalzüge in Nordrhein-Westfalen verüben wollten. Der Mann werde verhört.

Die Polizei hatte den Kieler Hauptbahnhof am Samstagmorgen für rund fünf Stunden gesperrt. Ein Augenzeuge berichtete der dpa, er habe auf einem Gleis zwei mit Handschellen liegende Männer gesehen. „In Kiel laufen Einsatzmaßnahmen in Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungen des Bundeskriminalamtes“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Nähere Details nannte er nicht. Stattdessen verwies er auf Generalbundesanwältin Monika Harms. Die Behörde äußerte sich zunächst nicht zu der Aktion.

Das Bundeskriminalamt (BKA) fahndet im Zusammenhang mit den missglückten Anschlägen intensiv nach zwei Verdächtigen, die von Überwachungskameras gefilmt wurden. Nach Erkenntnissen des BKA entgingen die Fahrgäste in den beiden Zügen nur haarscharf einem Blutbad.