Dabei sollen bis zum 25. Oktober nicht nur neue Entwicklungen bei Musikinstrumenten eine Rolle spielen. Es geht auch um musikalische Trends in Asien, teilte das Festival mit. Als Gäste sind unter anderen das Ensemble Musikfabrik, das Klangforum Wien, das New Yorker Mivos Quartet und das Red Note Ensemble dabei. Zur Eröffnung dirigiert Kristjan Järvi das MDR Sinfonieorchester. Mit der Fokussierung auf außergewöhnliche Musikinstrumente werde das Festival auch zu einem Treff von Erfindern und Komponisten auf der Suche nach neuen klanglichen Möglichkeiten, hieß es. So stellt der norwegische Komponist und Percussionist Ole Hamre ein selbst entwickeltes Video-Keyboard vor, das er "Folkonfon" nennt und für eine Hommage an Dresden verwendet: Für sein Stück hatte er auf Entdeckungstouren durch die Elbestadt Geräusche und Melodien gesammelt und dabei auch Spaziergänger, Berufstätige, Junge und Alte in sein Mikrofon singen lassen. Daraus entstand eine Dresden-Sinfonie in Ton und Bild.

Auch der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat einen Auftritt: Als Gesprächspartner des Philosophen Harry Lehmann will der Politiker über "Massenkultur des Außergewöhnlichen" diskutieren. Ein Doppelkonzert des Freiburger "ensemble recherche" stellt aktuelle Tendenzen des Komponierens vor.