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| 19:51 Uhr

Studenten loben Uni und Stadt Cottbus
Feierliche Immatrikulation

Cottbus. Von Studierenden bekommt die Universität am Montag Bestnoten. Von Daniel Schauff
Daniel Schauff

Bei der feierlichen Immatrikulation der Erstsemester am Montag auf dem Zentralcampus gab es vor allem Lob für die BTU und die Stadt Cottbus von gleich mehreren Seiten.

Evangeline Breuer, gebürtige Australierin und seit dreieinhalb Jahren Studentin an der BTU, war nach Cottbus gekommen, weil nur an der Cottbuser Uni das Fach Environmental Ressource Management auf Englisch angeboten wurde. Sie blieb, weil ihr die Uni viele verschiedene Angebote für einen Masterstudiengang unterbreitet habe. Sie fühle sich „überraschend wohl“ in Cottbus. Und sie nennt die Vorzüge einer kleinen Stadt wie Cottbus beim Namen: „Man sieht sich immer zweimal im Leben. In Cottbus sieht man sich zweimal am Tag.“

Jana Stolle, Niedersächsin, war nach Cottbus gekommen, weil sie die Ausrichtung des Fachs Kultur und Technik an der BTU noch inte­ressanter fand als in Berlin. Sie sagt: „Die BTU braucht auch uns Studenten“, verweist auf das große studentische Engagement an der Uni.

Markus Niggemann, Kämmerer der Stadt Cottbus, begrüßt die Studenten und ist voll des Lobes für die Stadt. Er selbst sei kein gebürtiger Cottbuser, sei aber von den Angeboten und der überraschend großen Kulturszene in der Stadt nach wie vor begeistert.

Manuel Soubeyrand, Intendant der Neuen Bühne Senftenberg, wirft auch seine Stadt in den Ring im Kampf um die Gunst der Erstsemester, erwähnt die bereits bestehenden Seen, während Cottbus noch an seinem Ostsee bastelt, gleichzeitig bewirbt er das Programm seines Theaters – „kein Staatstheater“, aber dennoch mit Programmpunkten, die auch den Studenten gefallen könnten.

Michael Schmidt, Dekan der Fakultät zwei an der BTU, schiebt noch das Stadion der Freundschaft nach, spricht von der Flutlichtanlage, die nicht nur aus technischer Sicht interessant sei und motiviert die Fußball-Interessierten unter den neuen Studenten, beim nächsten Heimspiel von Energie Cottbus auf den Rängen Platz zu nehmen.

Collins Izuchukwu Igboji kommt aus Nigeria und ist der diesjährige Träger des DAAD-Preises, verliehen vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Igboji hat sich für einen Masterstudiengang Environmental and Ressource Management an der BTU entschieden, nachdem er in Nigeria sein Bachelor-Studium abgeschlossen hat. Derzeit schreibt er eine Masterarbeit darüber, warum viele mit Entwicklungshilfe gekaufte Kleintraktoren in Nigeria ausgemustert wurden. Igboji ist nicht nur im Studium erfolgreich, er gestaltet im Rahmen der Cottbus Open und der African Cultural Night das Uni-Leben aktiv mit. Zudem ist er der Präsident der nigerianischen Studierendengruppe an der BTU Cottbus-Senftenberg.