"Wir versuchen, andere Geldquellen zu erschließen." Der Betrieb des Museums, das den Angaben zufolge pro Jahr rund 17 000 Besucher aus aller Welt anzieht, müsse weitergehen.

Kulturministerin Sabine Kunst (parteilos) hatte in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mitgeteilt, dass die Möglichkeiten, das Museum finanziell zu unterstützen, ausgeschöpft seien. Bis 2008 seien noch 5000 Euro gezahlt worden, sagte ein Ministeriumssprecher. Im Jahr 2009 habe es keine Förderung gegeben, 2010 und 2011 habe das Land der Gemeinde jeweils 6250 Euro für das Museum gezahlt. Der Förderverein des Museums - eines der "kleineren privaten Spezialmuseen im Land Brandenburg" - habe aber keinen Rechtsanspruch auf eine Finanzierung, heißt es in der Antwort von Kunst. Das Museum sei in der Vergangenheit Forderungen des Landes nicht nachgekommen. So fehle ein "fundiertes Museumskonzept". Zudem seien bei der Prüfung der Abrechnungen immer wieder "Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Fördermitteln der öffentlichen Hand" beobachtet worden.

Weise wies Teile der Kritik zurück. Das Museum mit einer privaten Sammlung zur internationalen Artistik wurde im Jahr 1997 gegründet. Den Angaben zufolge steht das Material auch für die Forschung und für Artisten zur Verfügung.