Die nächste Generation der Lehrpläne sollte von den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gemeinsam erarbeitet werden, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende und Fraktionsvize Norbert Volk gestern auf dem regionalen Dreikönigstreffen seiner Partei in Weißenfels.
Dann könnte von allen Schülern in Mitteldeutschland in sieben Jahren ein gemeinsames Abitur mit einheitlichen Aufgaben geschrieben werden, betonte der Bildungsexperte. Auch im Bereich der Schulverwaltung oder der Bildungs- und Lehrplanforschung sollten die drei Länder zusammenarbeiten.
Die FDP hatte sich in Thüringen und in Sachsen bereits für eine Vereinheitlichung des Schulsystems in den drei mitteldeutschen Ländern ausgesprochen. Volk forderte eine Belebung der "Initiative Mitteldeutschland". Es scheine ein wenig "der Dampf raus" zu sein, sagte er. (ddp/mb)