Für FDP-Chef Holger Zastrow ein "zutiefst fragwürdiger Vorgang". "Der Geruch von Filz- und Vetternwirtschaft liegt in der Luft", sagte Zastrow. Es sei "das Mindeste, dass der Steuerzahler erfahre, wer, wie viel und wofür Aufträge der Staatsregierung erhalten habe".
Die Beraterverträge der Regierung waren durch eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Joachim Schulmeyer bekannt geworden. Aus der Antwort des Finanzministeriums ging hervor, dass seit 1999 rund 170 solcher Verträge mit Kosten von etwa zwölf Millionen Euro abgeschlossen worden sind. Schulmeyer kritisierte, dass die Regierung so "ein Schattenkabinett von Beratern" installiere. (dpa/gb)