Er machte für „Stillstand pur“ vor allem die SPD und deren Wirtschaftsminister Thomas Jurk verantwortlich. Der fühle sich zuerst Gewerkschaftfunktionären, nicht aber Arbeitsplätzen verpflichtet.
Zastrow beklagte unter anderem fehlende Förderprogramme für kleine Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen könnten. Zudem erneuerte er seine Kritik an dem geplanten Ladenschlussgesetz, das wegen der SPD weit hinter Regelungen anderer Länder zurückbleibe.
Die rund 250 Delegierten verabschiedeten am Nachmittag einen Leitantrag des Landesvorstands zur Gesundheitspolitik. Darin wird eine hochwertige Gesundheitsversorgung unabhängig von Einkommen und Wohnort verlangt. Besonders dem drohenden Ärztemangel in den ländlichen Gebieten Sachsens müsse begegnet werden. (dpa/cd)