Weißstörche sind bei der Nahrungswahl flexibel: Gibt es wenig Regenwürmer und Frösche, weichen sie auf Insekten und Mäuse aus, betont der Naturschutzbund Nabu.

Vor allem im Westen Deutschland nehme die Zahl der Storchen-Brutpaare weiter zu, hieß es. Die Weststörche zögen zumeist nicht mehr nach Afrika, sondern überwinterten bereits in Spanien. Die Folge sei, dass eine größere Zahl von ihnen nach Deutschland zurückkehrt, erklärte der Nabu.

Anders stelle sich das Bild in Ostdeutschland dar: Viele Störche seien durch einen Wintereinbruch in Südosteuropa später als üblich zurückgekehrt, der Brutbestand sei daraufhin leicht zurückgegangen. So sei es beispielsweise in Brandenburg nur ein durchschnittliches Jahr für den Vogel gewesen.

Lübben/Luckau