"Wir kommen da auf 480 Ratiopharm-Fälle und fast 450 weitere Fälle." Die Firma Ratiopharm soll jahrelang Ärzte dafür bezahlt haben, dass sie den Patienten ihre Präparate verordneten. Das Unternehmen betonte am Sonntag, es nehme "seit vielen Jahren Abstand von sämtlichen vertriebsfördernden Maßnahmen, die von der Öffentlichkeit als unredlich empfunden werden könnten". Die beanstandeten Fälle stammten aus den Jahren 2002 bis 2005.