Während ihre Großeltern im Urlaub waren, schickte sie ihren Freund zur Wohnung, um etwas zu entrümpeln. So änderten Dinge im Wert von 140 000 Euro prompt ihren Stammplatz, und am Ende half sogar noch eine "Raubkatze" bei der Flucht. Ganz edel düste der Freund mit der Beute im Jaguar davon. Klar gehörte auch das Auto den Großeltern. Zwar bekam das Paar seine rechtmäßige Strafe - aber trotzdem macht es nachdenklich. Wie kann es sein, dass Geldgier sogar Familien zerreißt? Auch so manche Verwandtschaft in der Lausitz beherbergt solche schwarzen Schafe. Wie Hexen brauen sie eine Gifttinktur nach der anderen und versuchen dabei noch, mit Schmeicheleien zu blenden. Sie gehen über Leichen, um ihren Kontostand aufzuhübschen. Familienliebe? Fehl am Platz. In ihren Augen blitzt nur das Geld auf… Wäre das Leben ein Märchen, so würden sie schon längst verzauberte Sparschweine sein, die keinen Cent gefüttert kriegen. Da das aber nicht geht, bleibt nur zu hoffen, dass diese Gier bei vielen schnell ein Ende nimmt. Sonst hängt man irgendwann an der Klippe und keine helfende Hand ist in Sicht.