Die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) kritisierte gestern in Dresden bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2006 vor allem falsche Kennzeichnungen der Produkte und eine hohe Belastung mit Keimen.
Der Behörde zufolge wurden 0,34 Prozent der untersuchten Lebensmittel als gesundheitsschädlich eingestuft.Laut LUA wurden 1606 Lebensmittelproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Bei 51 Proben seien derartige Substanzen festgestellt worden. Betroffen waren vor allem Produkte aus dem Ausland. Bei Gemüse und Obst aus Sachsen wurde in keinem Fall die zulässige Höchstmenge überschritten. Die Anzahl der untersuchten Proben wie auch die Zahl der Beanstandungen liegen auf Vorjahrsniveau. (ddp/roe)