Sie sind Mitglieder der rechtsextremen Vereinigung „Thüringer Heimatschutz“.

2003: Die Ermittlungen werden eingestellt, die Verdächtigen nicht gefunden.

25. April 2007: Die Bereitschaftspolizistin Michéle K. wird auf einem Parkplatz in Heilbronn durch einen Kopfschuss getötet. Ihr Kollege wird lebensgefährlich verletzt. Dienstwaffen und Handschellen fehlen nach der Tat.

26. April 2007: Die Kriminalpolizei gründet die Sonderkommission (Soko) „Parkplatz“.

31. Mai 2007: „Aktenzeichen XY ungelöst“ sendet einen ersten Beitrag zum Heilbronner Polizistenmord.

16. Juni 2007: Die Soko gibt bekannt, dass am Opferfahrzeug eine möglicherweise tatrelevante DNA-Spur gesichert werden konnte.

Januar 2008: Die Soko führt DNA-Reihenuntersuchung in Baden-Württemberg durch. Eine am Dienstfahrzeug gesicherte weibliche DNA-Spur wird mit über 20 Straftaten in Deutschland in Verbindung gebracht.

April 2008: Erste Vermutungen, dass die Wattestäbchen zur DNA-Untersuchung „fremdkontaminiert“ wurden.

11. Februar 2009: Das Landeskriminalamt übernimmt die Sonderkommission „Parkplatz“.

März 2009: Das Rätsel um Phantom von Heilbronn klärt sich auf. Die DNA wird einer Mitarbeiterin des Herstellers der verwendeten Wattestäbchen zugeordnet. Die DNA war an 40 Tatorten sichergestellt worden.

7. September 2011: Zwei Männer überfallen eine Sparkasse im thüringischen Arnstadt. Wie sich herausstellt, sind es zwei der drei 1998 untergetauchten Personen.

4. November 2011: Die beiden Männer überfallen eine Sparkasse im thüringischen Eisenach. In einem ausgebrannten Wohnmobil werden später ihre Leichen gefunden. Sie haben sich offenbar selbst getötet. In dem Wohnmobil finden Ermittler unter anderem die Dienstwaffen der 2007 erschossenen Polizistin und ihres Kollegen. Sie stellen weitere Waffen sicher und stoßen auf das Geld aus den beiden Banküberfällen.

4. November 2011: In Zwickau explodiert ein Haus. Bewohner waren die beiden Bankräuber sowie die 36-jährige Beate Z. Die Frau ist auf der Flucht.

8. November 2011: Die im Zusammenhang mit der Hausexplosion in Zwickau gesuchte Beate Z. stellt sich in Jena der Polizei.

9. November 2011: Beate Z. wird in Zwickau dem Haftrichter vorgeführt. In dem Zwickauer Haus werden weitere Waffen gefunden und Spuren, die auf Banküberfälle hinweisen.