"Professor Friedrich Thießen genießt die Solidarität der Fakultät", sagte Prodekan Ludwig Gramlich gestern. Laut der Studie sind 351 Euro monatlich als Mindestabsicherung zu viel. Unter den vagen gesetzlichen Vorgaben reichten minimal 132 Euro aus. Parteien, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände hatten protestiert.
Das Dekanat und die Professur sei wegen der vielen Reaktionen kaum mehr arbeitsfähig, sagte Gramlich. Die Diskussion zu dem Thema sei aber allgemein wichtig. In der Öffentlichkeit würden viele Dinge der Studie verkürzt dargestellt. Es werde über weitere Publikationen zu dem Thema nachgedacht. (dpa/bw)