Das ist ein Ergebnis des jüngsten sogenannten Betriebspanels, das Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) am Freitag (10.30 Uhr) in Potsdam präsentiert. Von Juli bis Oktober 2014 wurden 981 Firmen zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt.

Erstmals beschäftigte sich die Untersuchung auch mit den Auswirkungen des seit Anfang 2014 geltenden Mindestlohnes. In 22 Prozent der Betriebe arbeitete im ersten Halbjahr 2014 mindestens ein Mitarbeiter für weniger als 8,50 Euro pro Stunde.

Auch die Löhne in Brandenburg haben sich nicht weiter an die im Westen angeglichen, wie die Studie ergab. Die durchschnittlichen Einkommen liegen weiter bei etwa 80 Prozent des Westniveaus.

Seit 1996 führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gemeinsam mit dem Arbeitsministerium die repräsentative Arbeitgeberbefragung durch.