"Die Lage am Arbeitsmarkt ist für Schwerbehinderte nach wie vor dramatisch", sagte sie. Zwar seien schwerbehinderte Arbeitslose oft besser qualifiziert als andere Jobsuchende. Fast drei Viertel hätten eine berufliche oder schulische Ausbildung - bei den anderen seien es nur etwa 67 Prozent. Dennoch sei die Langzeitarbeitslosigkeit bei ihnen höher und es dauere länger, bis sie nach einem Jobverlust eine neue Beschäftigung fänden. Zudem habe von den Menschen mit schwerer Behinderung, die von Januar bis September dieses Jahres aus der Statistik verschwunden seien, nur etwa jeder sechste tatsächlich einen Job gefunden.

Der größte Teil werde wegen Arbeitsunfähigkeit oder der Teilnahme an einer Arbeitsmarktmaßnahme nicht mehr als arbeitslos registriert.