Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, plädierte für eine enge Kooperation über Grenzen hinweg. Europa eröffne neue Chancen, leider am wenigsten in der Kulturpolitik. Sie erschöpfe sich zu oft in schwer verständlichen Förderprogrammen. Es gehe aber um den Erhalt des gemeinsamen Erbes in Europa.
Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) sagte: "Wir brauchen die Kultur, wenn die europäische Einigung auch geistig vorankommen soll." Der Reichtum der kulturellen Vielfalt solle ein neues Marketing für die etwas müde gewordene europäische Idee anfüllen. (dpa/sts)