Damit wird im Verfahren um Steuerhinterziehung und Computerbetrug bei Unister nur noch gegen zwei ehemalige Führungskräfte des früheren Online-Reisevermittlers verhandelt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Kunden bei Unister im großen Stil geprellt wurden. Dabei geht es um das sogenannte "Runterbuchen". Kunden zahlten einen auf der Webseite angezeigten Preis, während Unister hinter den Kulissen günstigere Konditionen erzielte und die Differenz einbehielt.

Die beiden angeklagten Ex-Manager haben die Vorwürfe in dem seit Januar laufenden Prozess zurückgewiesen. Unister hatte 2016 Insolvenz angemeldet.