Nach einem entsprechenden RUNDSCHAU-Bericht meldet sich der Bundestagsabgeordnete des Elbe-Elster-Kreises Stephan Hilsberg zu Wort. Der frühere Verkehrsstaatssekretär: "Die Umsetzung der LEILA-Studie, die für Brandenburg einen dreistreifigen, kreuzungsfreien Ausbau der Bundesstraßen vorsieht, wäre ein großer Fortschritt gegenüber dem jetzigen Zustand. Aber wenn Sachsen und Brandenburg ihre Unstimmigkeiten nicht bereinigen, kommt selbst diese Variante unter die Räder und schafft die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan nicht."
Trotz Zustimmung zur LEILA-Variante bleibt Hilsberg allerdings bei seinem Ja zur Autobahn: "Auch ein noch so guter Bundesstraßenausbau bleibt hinter den psychologischen und wirtschaftlichen Effekten eines Baus der A 16 zurück." (Eig. Ber./hil)