Rund 280 000 Euro hatten er und eine Drittfirma bereits als Ausgleich an den Konzern gezahlt. Der ehemalige Leiter der Direktion Sachsen gilt als Urheber eines Scheinrechnungssystems, bei dem Baufirmen zwischen 2001 und 2005 Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen ausstellten. Außerdem wies das Gericht eine Widerklage des ehemaligen Sachsen-Chefs ab. Er hatte seinen alten Arbeitgeber aufgefordert, ihm ein betriebliches Ruhegehalt von rund 1000 Euro pro Monat zu zahlen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Strabag diese Zusage ordnungsgemäß widerrufen hatte. Demnächst soll sich der ehemalige Manager auch strafrechtlich verantworten. dpa/das