Warum, das erklärt Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke: „Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist weiterhin die Hauptunfallursache mit teils drastischen Folgen. Im vergangenen Jahr registrierten wir mehr geschwindigkeitsbedingte Unfälle mit mehr Verletzten und Getöteten als im Jahr zuvor. Dieser Entwicklung müssen wir entgegenwirken, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Der Speed-Marathon hilft uns, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.“

Im vergangenen Jahr gab es in Brandenburg 3636 Geschwindigkeitsunfälle (+2,2 %), bei denen 1768 Menschen verletzt wurden (+18,3 %). Die Zahl der Todesopfer mit Geschwindigkeit als Hauptunfallursache stieg im vergangenen Jahr im Land Brandenburg von 42 auf 54. Die von der Polizei festgestellten Geschwindigkeitsverstöße stiegen 2018 um fast 15 Prozent auf 1,83 Millionen. Das teilt die Pressestelle der Polizei mit.

Die Kontrollen werden flächendeckend im ganzen Land stattfinden. Straßen vor Schulen, Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen stehen dabei ebenso im Fokus wie Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, Alleen und Autobahnen. Dabei werden sowohl automatisierte Messtechnik eingesetzt als auch Kontrollstellen mit Handlasergeräten eingerichtet.