Im ersten Jahr kann das Land somit auf Hilfen in Höhe von insgesamt 45 Milliarden Euro zugreifen. Alle Euro-Länder wollen sich an den möglichen Hilfen beteiligen. Laut Experten müsste Deutschland im Ernstfall bis zu acht Milliarden Euro beisteuern."Das ist ein Schritt zur Klärung, auf den die Märkte warten", sagte der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker, am Sonntag in Brüssel. Die unter starkem Druck stehende Regierung in Griechenland begrüßte den Schritt. Sie erklärte jedoch, sie wolle derzeit nicht von dem Paket Gebrauch machen. Ministerpräsident Giorgos Papandreou betonte: "Mit dem heutigen Beschluss schickt Europa eine klare Nachricht: Niemand kann mit unserer gemeinsamen Währung spielen. Niemand kann mit unserem gemeinsamen Schicksal spielen." dpa/ab