Das kündigte Kultusminister Roland Wöller (CDU) gestern an, nachdem das Kabinett eine neue Förderrichtlinie für Informations- und Kommunikationstechnik gebilligt hatte. Die Schulträger müssen dazu einen Eigenanteil von 25 Prozent beisteuern. Mit einem Computer für fünf Schüler habe Sachsen bereits einen "sehr guten Ausstattungsgrad”, so Wöller. Jetzt gehe es darum, die Qualität der Technik zu verbessern. Computer und Programme müssten auf dem neuesten Stand sein, damit die Schüler für das Berufsleben gut gerüstet seien.
Künftig solle vor allem die Anschaffung mobiler, vernetzter Medienecken mit Notebook, Beamer und interaktiver Wandtafel gefördert werden. Zudem sollten veraltete Rechner ausgetauscht und Lehrkräfte fortgebildet werden.
An den Grundschulen kommen derzeit neun Schüler auf einen Computer, an Förder- und Berufsschulen vier und an Mittelschulen und Gymnasien können je fünf Schüler einen Rechner nutzen. "Im Jahr 2000 mussten sich durchschnittlich noch 124 Schüler in Sachsen einen multimediafähigen Computer teilen”, betonte Wöller. Seither seien 91,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt worden. Die Schulträger hätten dazu 30,5 Millionen Eigenanteil geleistet. (Eig. Ber./sh)