Die Kommission kam laut Flasbarth zu der Überzeugung, dass es zu der Inanspruchnahme keine Alternative gebe und die Fortführung des Tagebaus Cottbus-Nord ein überwiegendes öffentliches Interesse sei. Die vom Bergbauunternehmen Vattenfall Europe Mining & Generation vorgelegten Pläne für die Gestaltung einer Spreeauenlandschaft nördlich von Cottbus seien außerdem nach Auffassung der Fachleute in Brüssel ein akzeptabler Ausgleich im Sinne des Naturschutzes.

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg kann das Schreiben aus Brüssel nun den anerkannten Naturschutzverbänden zur Stellungnahme vorlegen und dann einen wasserrechtlichen Beschluss für die Beseitigung der Teiche fassen.
(Eig. Ber./sim)