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EU baut Seenotrettung aus und nimmt Schleuserschiffe ins Visier

Brüssel. Mit deutlich mehr Geld und Schiffen für die Seenotrettung im Mittelmeer will die Europäische Union (EU) weitere Flüchtlingskatastrophen verhindern. Bei einem Sondergipfel in Brüssel berieten die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darüber, die Kapazitäten der EU-Grenzschutzmissionen "Triton" und "Poseidon" zu verdreifachen. dpa/roe

Aus Bundeswehrkreisen hieß es, die deutsche Marine könne zwei Schiffe mit mehr als 600 deutschen Marinesoldaten für einen längeren Einsatz im Mittelmeer bereitstellen.

Schwerpunkt ist neben der Seenotrettung die Bekämpfung der Schleuser. Der Militäreinsatz soll das Ziel haben, Schlepper-Schiffe zu identifizieren und zu zerstören, bevor sie zum Transport von Flüchtlingen genutzt werden können. Politik Seite 5