Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Sicherheitshinweise für Reisen nach Spanien ergänzt. "Terroranschläge" könnten "auch zukünftig nicht ausgeschlossen werden", heißt es auf der Website des Außenamtes. Wer aber seinen Spanienurlaub stornieren oder umbuchen will, muss auf die Kulanz der Reiseveranstalter hoffen. Ein Recht auf kostenlose Stornierungen oder Umbuchungen haben Urlauber nur bei offiziellen Reisewarnungen - diese werden generell nur für dauerhafte Krisenregionen wie den Irak ausgesprochen. Auch die Gerichte neigen dazu, einzelne Anschläge nicht als ausreichend für einen Rücktritt zu sehen. Auch wer eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, ist nicht auf der sicheren Seite. In ihnen ist ein Schutz vor "höherer Gewalt", also unvorhersehbaren Ereignissen wie Anschläge oder Naturkatastro phen, regelmäßig ausgeschlossen. (dpa/B.M.)