Zuvor hatte das Kabinett eine entsprechende Rechtsverordnung verabschiedet.
Das Elterngeld ersetzt das bisherige Erziehungsgeld. Es handelt sich dabei um eine Lohnersatzleistung, deren Höhe sich nach dem bisherigen Einkommen des betreuenden Elternteils richtet. Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des letzten Nettolohns, maximal 1800 Euro monatlich. Anspruch haben grundsätzlich alle Eltern, deren Kind nach dem 1. Januar 2007 geboren werden.
Brandenburgs Familienministerin Dagmar Ziegler (SPD) begrüßte die Neuregelungen als einen Anreiz für beide Elternteile, Kinder und Beschäftigung besser "unter einen Hut zu bekommen". "Das Elterngeld unterstützt vor allem erwerbstätige Frauen, die einen qualifizierten Beruf haben", sagte Ziegler. Vätern biete es überdies die Gelegenheit, sich mehr als bisher um den Nachwuchs zu kümmern. (dpa/kr)