Außerdem soll über Strukturveränderungen in sorbischen Institutionen und über die Fußball-Europameisterschaften der nationalen Minderheiten Europeada 2012 informiert werden. Die Beratung findet ab 19 Uhr im Haus der Sorben in Bautzen, Postplatz 2, statt. Interessenten sind zum öffentlichen Teil herzlich willkommen.

Fregatte „Sachsen“ kehrt zurück

Die Fregatte „Sachsen“ der Deutschen Marine kehrt am Freitag in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Das Schiff war im August ausgelaufen, um an einer Flugkörper-Schießübung vor Südafrika teilzunehmen, wie die Marine am Mittwoch mitteilte. Wenige Minuten nach dem Einlaufen der „Sachsen“ in Wilhelmshaven sollte die Fregatte „Lübeck“ zum Anti-Piraten-Einsatz am Horn von Afrika auslaufen. Nach zweiwöchiger Fahrt werde das Schiff den Angaben zufolge am Einsatzort die Fregatte „Bayern“ ablösen. Die 200-köpfige Besatzung soll im Rahmen der EU-Mission Atalanta unter anderem die Seeräuberei vor Somalia eindämmen.

Erzgebirgsweihnachtin Brüssel zu erleben

Mit Spielzeug aus Seiffen, Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten öffnete am Mittwoch im Brüsseler Sachsen-Büro der 7. Erzgebirgische Weihnachtsmarkt. Europaminister Jürgen Martens (FDP) hält eine Rede und führt über den Markt. Mit der Tradition will Sachsen europaweit auf sich aufmerksam machen. Auch die polnischen und tschechischen Grenzregionen bieten Leckereien an.

Hochschulen werben um Osteuropäer

Ostdeutsche Hochschulen wollen gemeinsam gegen sinkende Studentenzahlen in bestimmten Fächern vorgehen. Hoffnungen ruhten etwa auf einem stärkeren Zuspruch aus osteuropäischen Nachbarländern, teilte die TU Bergakademie Freiberg nach einem Workshop der „Hochschulinitiative Neue Bundesländer“ mit. Mit Universitäten und Fachhochschulen in Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Greifswald, Jena, Wildau und Zittau/Görlitz wolle die Bergakademie „die Attraktivität und Qualität eines Studiums in Ostdeutschland weiterentwickeln“, kündigte Prorektor Dirk Meyer an.

Geschichte in Dresdner Ex-Stasi-Zentrale

In der einstigen Dresdner Zentrale der Staatssicherheit ist seit Kurzem der erste Teil einer Ausstellung zu DDR-Geschichte zu sehen. Die beiden Kapitel sind den Themen „SED-Staat“ und „DDR-Staatssicherheit“ gewidmet. Beleuchtet wird das Wechselverhältnis von staatlicher Repression und Widerstand. Dabei kommen auch Zeitzeugen zu Wort.