Besonders betroffen von den sinkenden Studentenzahlen seien die Universitäten. Dort sind den Angaben zufolge derzeit knapp 75 600 Studenten eingeschrieben, zwei Prozent weniger als im Wintersemester 2005/2006. Die Universitäten verzeichnen den Statistikern zufolge seit drei Jahren auch rückläufige Anfängerzahlen. 2006 schrieben sich 12 465 Studenten erstmalig ein, im Jahr zuvor waren es noch 13 654 Studenten.
Auch an den Verwaltungshochschulen des Freistaats studieren sieben Prozent weniger Studenten als im Jahr zuvor. Die Fach- und Kunsthochschulen haben dagegen weiterhin steigende Studentenzahlen. An den Fachhochschulen nahm in diesem Wintersemester die Zahl der Studenten um zwei Prozent zu, an den Kunsthochschulen um vier Prozent.
Die Zahl der ausländischen Studenten an den Hochschulen stieg in den vergangenen fünf Jahren nach Angaben der Behörde kontinuierlich. 2002 hatten sich 7300 Ausländer immatrikuliert, 2006 waren es 10 024.
Bei der Wahl der Studienfächer entschieden sich im Wintersemester 2006/2007 erstmals seit dem Vorliegen vergleichbarer Daten vor 15 Jahren mehr Studenten für ingenieurwissenschaftliche Fächer als für Rechts-, Wissenschaft- und Sozialwissenschaften, bei denen bislang die meisten Studenten eingeschrieben waren. (ddp/kr)