"Machen sie aus dem BER einen erfolgreichen, florierenden Flughafen, der Berlin, Brandenburg und Deutschland gut zu Gesicht steht", schreibt er in einem Abschiedsbrief an die Mitarbeiter. "Das ist schon längst mehr als ein Job - das ist eine nationale Aufgabe. Sie schaffen das!"

Der Neue kennt sich zwar mit Bauplänen aus, aber der 51-Jährige wird vor allem politisches Fingerspitzengefühl brauchen, wenn er den Posten des Vorsitzenden der Geschäftsführung bei der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg antritt. Wie sein Vorgänger Hartmut Mehdorn muss er das umstrittene Projekt in Ausschüssen und auf Podien verteidigen - damit Technikchef Jörg Marks den Bau in Ruhe vollenden kann.