"Die Karlsruher Richter haben den Einsatz von V-Leuten nicht per se verboten", sagte der Vertreter der Nebenklage, Wolfgang Kaleck, gestern in Dresden.
Auch im Prozess am Landgericht Dresden spielte der Einfluss von V-Leuten auf die Nazi-Gruppe eine Rolle.
Das Innenministerium und das Landesamt für Verfassungsschutz hatten entsprechende Anfragen des Gerichts zurückgewiesen, Akten des Verfassungsschutzes wurden gesperrt.
Die Nebenklage vertritt mehrere Geschädigte, die bei Überfällen verletzt wurden. Gestern stand mit einem 26-jährigen Studenten das erste Opfer im Zeugenstand. (dpa/bra)