"Damit stehen den Kindern die selben Bildungschancen offen wie an jeder vergleichbaren staatlichen Grundschule", sagte der Vorsitzende des Freien Schulträgervereins, Mike Wohne, gestern in Zittau.
Seit 1999 treffen sich die Hartauer Schüler mit Altersgenossen aus der Grundschule Hradek nad Nisou (Grottau) abwechselnd auf deutscher und tschechischer Seite zum gemeinsamen Lernen. Mit dem Status einer "staatlich anerkannten Ersatzschule" können nun unter anderem Bildungsempfehlungen für das Gymnasium oder die Mittelschule ausgesprochen werden. Auch das reformpädagogische Konzept des Freien Schulträgervereins und der Unterricht im Nachbarland seien damit anerkannt, sagte Wohne. Gegenwärtig lernen in Hartau 80 Schüler aus dem Raum Zittau.
Der Freie Schulträgerverein betreibt seit 1994 bereits die Freie Mittelschule Jonsdorf (Zittauer Gebirge). Sie setzt das zweisprachige Konzept der Hartauer Grundschule fort. Erste ehemalige Grundschüler lernen bereits hier. (dpa/kr)