Ob es auch richtig schön sonnig wird, hängt vom Nebel ab. Zwar bringt Hoch "Quinta" am heutigen Samstag Wetterberuhigung nach Deutschland, aber nicht überall kann sich die Sonne durch den Nebel kämpfen. Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst spricht von einer "Nebellotterie". Zwar steigen die Temperaturen, "aber nur in der Sonne". In der kommenden Woche soll sich das "Glücksspiel mit Nebel und Sonne" dann fortsetzen.

Und danach? Vogelforscher machen wenig Hoffnung. Der frühe Zug der sibirischen Zwergschwäne von der nordrussischen Tundra nach Westeuropa deute auf einen harten Winter hin. "Falls wir uns auf die Prophezeiung sibirischer Zwergschwäne verlassen, kommt der Winter lang und eisig", sagte Biologe Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut in Bergenhusen (Schleswig-Holstein).

Die weißen Vögel haben ihre Brutgebiete in diesem Jahr extrem früh verlassen. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation "Wildfowl & Wetlands Trust" aus Großbritannien traf der erste Zwergschwan in England am 11. Oktober ein - so früh wie seit 1963 nicht mehr.