Bis Mitte April sind von der Arbeitsagentur Potsdam knapp 5200 Arbeitserlaubnisse für Helfer erteilt worden, sagte Sprecherin Isabel Wolling. Eine erste Rückkehrbewegung hatte es schon 2009 gegeben. In den Jahren zuvor war es für Landwirte sehr schwierig, genügend ausländische Erntehelfer zu engagieren. Es gab reihenweise Absagen. Mit der Wirtschaftskrise hat sich das Blatt gewendet. Die Unternehmen hätten bis dato 122 Anträge wieder zurückgezogen, da die Arbeitskräfte nicht wie zugesagt auf dem Hof erschienen. In der vergangenen Saison habe es zu dem Zeitpunkt aber bereits 330 Stornierungen gegeben, erläuterte Wolling. Die Helfer vor allem aus Polen und Rumänien gingen in den Vorjahren lieber nach Skandinavien, Holland oder Großbritannien. Höhere Kosten und weitere Anfahrtswege hätten wohl dazu beigetragen, dass wieder mehr Helfer auf märkischen Höfen anheuern. dpa/mb