15 Polizeibeamte durchsuchten gestern die Wohnung des Mannes in Zittau und sein erst am vergangenen Wochenende eröffnetes Geschäft in Görlitz, wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilten. Dabei wurden neben Geschäftsunterlagen, Computern, Handys und Fahnen mit verbotenen Inhalten auch T-Shirts und CDs der verbotenen Vereinigung "Blood & Honour" beschlagnahmt. Diese Propagandamaterialien soll der Zittauer nicht nur im Laden, sondern auch über seinen seit Oktober existierenden Online-Versand vertrieben haben.
Der 22-Jährige steht unter dem Verdacht, die verbotene Neonazi-Gruppe "Blood & Honour Division Deutschland" unterstützt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte dazu bereits vor Monaten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am 7. März waren sachsenweit 34 Objekte durchsucht worden. (dpa/mb)