Dazu werde unter anderem vom Landeskriminalamt (LKA) ein Gutachten zu dem Revolver erwartet, sagte gestern der Leiter der Staatsschutzabteilung, Oberstaatsanwalt Jürgen Schär. Heute soll Menzel zudem Landtagspräsident Erich Iltgen Rede und Antwort zu dem Vorfall von der vergangenen Woche stehen, hieß es aus dem Parlament.
Menzel hatte vor einer Woche versucht, über einen Vertrauten eine mit Schreckschussmunition geladene Waffe in den sächsischen Landtag zu schmuggeln. Das war durch eine Routinekontrolle am Zugang zur Besuchertribüne verhindert worden. Laut Innenministerium hat Menzel keinen gültigen Waffenschein. Der 66-Jährige, der im November wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten im Privaten aus der NPD-Fraktion ausgeschlossen worden war und jüngst auch aus der Partei flog, erhielt daraufhin bis auf Weiteres Hausverbot. (dpa/ab)