Er soll größere Äste und Baumstücke auf die nahe Staatsstraße 111 geworfen haben. Ob es sich bei dem Tatverdächtigen auch um denjenigen handelt, der auf Fahrzeuge im Raum Bischofswerda geschossen hat, gilt es nun zu klären.

Eine Autofahrerin hatte die Polizei am Sonntag gegen 15 Uhr alarmiert. Sie hatte einen Mann in Höhe der ehemaligen Eisenbahnbrücke am Löwenberg gesehen, der Baumstücke und Äste auf die S 111 warf. Beim Ort des Geschehens handelt es sich um einen der Tatorte, an dem in den zurückliegenden Tagen fahrende Pkw beschossen wurden.

Anhand einer Personenbeschreibung ergriffen die alarmierten Beamten im Umfeld einen 42-jährigen Mann.Darüber informiert die Polizeidirektion Görlitz am Sonntag in einer Pressemitteilung. Der 42-Jährige hatte etwa 0,6 Promille Alkohol in der Atemluft und machte einen verwirrten Eindruck. Der Tatverdächtige lebt im Raum Bischofswerda. Zum Zeitpunkt seiner Ergreifung war er nicht im Besitz einer Schusswaffe.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Fährtenhunde verfolgen die Spuren des Mannes. Der Beschuldigte befindet sich derzeit im Gewahrsam der Polizei und wird vernommen. Ihm werfen die Ermittler der Kriminalpolizei einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in mindestens einem Fall vor. Das Ergebnis der Untersuchungen bleibt jedoch abzuwarten.

Bis die Fälle nicht zweifelsfrei aufgeklärt sind, dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie die operativen Einsatzmaßnahmen der Polizei im Raum Bischofswerda unverändert an.

Bildergalerie Festnahme eines Verdächtigen am Sonntagnachmittag.