Die erste Mission ist für September geplant. Eine Strafbarkeit läge nur dann vor, wenn die geplanten Seenotrettungen ohne Einhaltung des Seerechts und ohne Beachtung der Regelungen der zuständigen Behörden erfolgen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Die Anzeige stammte von einer Privatperson. Mission-Lifeline-Chef Axel Steier vermutete, dass sie aus den Reihen der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung kam. Die Organisation war 2016 juristisch gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann vorgegangen, nachdem er einen ihre Arbeit diskreditierenden Post geschrieben und den Verein als kriminell hingestellt hatte.