Sie sind 25 bis 41 Jahre alt und wurden vor knapp zwei Wochen in Frankfurt/Main, Neustadt an der Weinstraße und Berlin festgenommen.

Bei Durchsuchungen in mehreren deutschen und europäischen Städten sowie in Nord- und Mittelamerika seien Konten beschlagnahmt und Vermögen sichergestellt worden. Die drei Männer und zwei Frauen aus Deutschland, Russland und der Ukraine sollen mit Phishing-Attacken mehrere Millionen Euro ergaunert haben. Ihnen werden gewerbsmäßiger Betrug, schwere Geldwäsche und Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen.

Nach den Erkenntnissen der Ermittler haben die Beschuldigten durch manipulierte Telefonanrufe bei Tankstellen und Lottogeschäften Pin-Codes für Online-Zahlungsgutscheine erbeutet und diese dann über ein von ihnen im Internet betriebenes Portal eingelöst.