Die beiden Verdächtigen hätten von Eindhoven aus den Transport von Flüchtlingen in mehrere westeuropäische Länder - darunter Deutschland - organisiert. Dafür hätten sie große Summen Geld kassiert, erklärte die Justiz.

Der 35-jährige Hauptverdächtige stand den Angaben zufolge in ständigem Kontakt mit Helfern in anderen Ländern. Die Bande soll Menschen aus Griechenland, Österreich und Ungarn abgeholt haben. Zudem seien Flüchtlinge aus der Türkei mit Booten nach Griechenland oder Italien gebracht worden. Dafür sollen die Schleuser 7000 Euro pro Person verlangt haben, für die Autofahrt in ein weiteres westeuropäisches Land noch einmal bis zu 1500 Euro. Ein Helfer war zuvor bereits in Budapest verhaftet worden.