"Wir werden trotzdem noch reichlich Erdbeeren aus Sachsen haben", sagte Geschäftsführer Udo Jentzsch.

Als Gründe nannte er die lange Kälteperiode, die derzeitige Trockenheit und die Verringerung der Anbaufläche um rund 15 Hektar auf gut 280 Hektar. Insbesondere in Nord- und Westsachsen seien einige Bestände erfroren, sagte Jentzsch.

Der größte Teil der Fläche wird für die Direktvermarktung genutzt. Auf rund 60 Prozent der Felder - rund 170 Hektar - werden Erdbeeren für die Selbstpflücke oder auch für Hofläden angebaut. Dort rechnet der Verband mit einem Ertrag von 900 Tonnen. Bei der indirekten Vermarktung für Großmärkte und den Einzelhandel sollen auf 110 Hektar 1200 Tonnen geerntet werden.