Die Potenziale der Region müssten besser genutzt werden, hieß es am Samstag bei einer Regionalkonferenz der Partei in Fürstenwalde (Oder-Spree). Rund 65 Teilnehmer berieten nach Angaben eines Sprechers über den Entwurf eines neuen Leitbildes für Brandenburg, den die Linkspartei.PDS als Alternative zum Konzept der Landesregierung vorgelegt hat.
Der Landesvorsitzende Thomas Nord kritisierte erneut, dass die Regierungskoalition vor allem der Metropolenregion Zukunftschancen zuschreibe und damit die berlinfernen Landstriche vernachlässige. Zugleich forderten Nord und die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser die Regierung auf, an einer gemeinsamen Landesplanung mit Berlin festzuhalten. Trotz der Absage von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an eine gemeinsame Wirtschaftsfördergesellschaft müssten beide Länder weiter miteinander kooperieren, anstatt auf Konfrontationskurs zu gehen.
Für Ostbrandenburg verlangten die Teilnehmer die Schaffung einer gemeinsamen Gesundheitsregion Oderland-Spree. Gesundheitstouristische aber auch kulturelle Angebote der Region müssten gemeinsam vermarktet werden, sagte die Landtagsabgeordnete Gerline Stobrawa. (dpa/kr)