In einem Schreiben an Ramsauer warne die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH vor Konsequenzen, teilte die Kreisverwaltung Dahme-Spreewald als Mitglied in Lübben am Dienstag mit.

Nach Einschätzung der ostdeutschen Industrie- und Handelskammern hätten die Pläne eine halbe Million mehr Lastwagen-Fahrten zur Folge, hieß es. In der Energieregion Lausitz wären insbesondere die Häfen in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) und Mühlberg (Elbe-Elster) von den neuen Bundesplänen betroffen.

Beide Häfen haben über die Elbe, den Elbe-Havel-Kanal, den Oder-Spree-Kanal und den Teltow-Kanal einen Zugang zum europäischen Wassernetz.

Das Bundesministerium müsse bei den Planungen die regionalen Entwicklungsziele und Investitionen berücksichtigen, erklärte der Dahme-Spreewald-Landrat Stephan Loge, Forumsleiter Infrastruktur der Energieregion Lausitz. Bei der Entwicklung der Energieregion arbeiten die vier südbrandenburgischen Landkreise und die Stadt Cottbus zusammen.