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Energie trifft auf den VfB Stuttgart

Cottbus. Freude beim Fußball-Regionalligisten Energie Cottbus: Im DFB-Pokal spielen die Lausitzer in der ersten Runde gegen den Erstliga-Aufsteiger VfB Stuttgart. Das hat die Auslosung am Sonntagabend in der ARD-Sportschau ergeben. dpa/skl

Das bedeutet für die Cottbuser, dass sie Mitte August auf ein volles Stadion der Freundschaft hoffen können. Die Schwaben haben zuletzt die Zweitliga-Meisterschaft gefeiert und damit den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Ihr Torjäger ist Simon Terodde, der in 32 Partien insgesamt 25-mal getroffen hat.

Mit den Stuttgartern hat Energie zudem noch eine Rechnung offen: Vor 20 Jahren, am 14. Juni 1997, unterlag Cottbus als Drittligist dem damaligen Spitzenteam VfB Stuttgart im DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion nach großem Kampf 0:2.

Ein Traumlos hat zudem der Chemnitzer FC gezogen. Die Himmelblauen treffen im heimischen Stadion an der Gellertstraße auf Rekordmeister Bayern München. Dynamo Dresden muss zum TuS Koblenz, dem Verein von Ex-Energie-Trainer Petrik Sander.

Grund zum Jubeln haben auch die U 17-Junioren des FC Energie. Die B-Junioren haben nach einem 3:0 (3:0) über Hertha BSC II den Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga geschafft. Den Spielern um das Trainergespann Sebastian König und Randy Gottwald hätte ein Remis gereicht, um Verfolger Chemnitzer FC in der Regionalliga Nordost auf Abstand zu halten. Durch diesen Aufstieg spielt auch in der kommenden Saison eine Leistungsmannschaft aus dem Nachwuchsleistungszentrum erstklassig. Zuvor war das U 19-Team aus der A-Junioren-Bundesliga abgestiegen.

Ein Wermutstropfen: Laut einer Statistik der Brandenburger Polizei hat der FC Energie in Brandenburg die meisten gewalttätigen Fans. Von 220 registrierten Personen hatten 140 ihren Wohnsitz in Brandenburg. 63 Randalierer werden dem Fanumfeld von Energie zugerechnet. Es folgen Dynamo Dresden und Rot-Weiß Erfurt (je 23).

Sport Seite 17