Weitere Belastungen für die Bürger und Unternehmer sind das falsche Signal", erklärte Verbandschef Alexander Kraus am Montag. Die Berliner hätten ihren Beitrag zur Konsolidierung des Landeshaushalts bereits geleistet. Nun müsse die Politik "die Ausgabenseite" in den Griff bekommen. SPD, Linke und Grüne wollen die Zweitwohnungssteuer anheben und sprechen auch über höhere Grunderwerbs-, Gewerbe- oder Grundsteuern, um den Spielraum für Investitionen zu erhöhen. Entscheidungen dazu wie auch zu anderen noch offenen Fragen sollen in den abschließenden Verhandlungen fallen, die am Montag begannen.

Bis spätestens Mittwoch wollen sich die Parteien, die seit knapp sechs Wochen über die Bildung des bundesweit ersten rot-rot-grünen Bündnisses unter SPD-Führung reden, auf einen Koalitionsvertrag verständigen.

In den Schlussrunden muss nun festgelegt werden, was finanzierbar ist und was im Zweifel keinen Eingang in den Koalitionsvertrag findet.