Wie das für Extremismus zuständige Operative Abwehrzentrum (OAZ) in Leipzig mitteilte, wurden drei Brandsätze geworfen. Ein Mitarbeiter des Wachdienstes habe die Flammen gelöscht. Menschen seien nicht verletzt worden. Auch am Gebäude sei kein Schaden entstanden.

Das Deutsche Rote Kreuz - Betreiber der Einrichtung - verurteilte den Anschlag aufs Schärfste. "Ich bin entsetzt und zutiefst bestürzt über diese verabscheuungswürdige Tat", sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters.

Laut OAZ hatten die Täter die Brandsätze gegen 22.15 Uhr vom Waldrand aus auf das Unterkunftsgelände geworfen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera und ein Fährtenhund zum Einsatz gekommen seien, hätten sie entkommen können. Am Mittwoch liefen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren.