Weil sich in dem Ort zwischen Bernau und Eberswalde zu wenig Schüler angemeldet hatten, soll es nach Auskunft der Schulleiterin im nächsten Schuljahr keine siebten Klassen an der Grund- und Gesamtschule geben. Die vier Mütter und ein Vater bangen nun um den Fortbestand der Schule.
Für die 7. Klassen hätten sich mindestens 40 Schüler anmelden müssen. Die Angemeldeten müssten nun auf Schulen der Umgebung ausweichen und zum Teil täglich mehr als zwei Stunden im Bus fahren, sagte Schulleiterin Ingrid Freier. "Ein Hungerstreik ist eine völlig unangemessene Reaktion", erklärte gestern der Sprecher des Bildungsministeriums, Martin Gorholt. An etwa 90 Standorten landesweit würden wegen des "dramatischen Schülerrückgangs" keine 7. Klassen eingerichtet. (dpa/ta)