Wie der Leiter des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, Peter Heyne, gestern in Guttau bei Bautzen sagte, leben seit Herbst 2001 drei Elche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Dauban. Das gilt als Test in der so genannten Offenlandpflege. Die Elche haben auf dem 19 Hektar großen ursprünglichen Heideland Weiden, Pappeln, Birken und Kiefern kurz gehalten oder ganz abgefressen.
"Toke, Kristina und Runa sind wohlauf", sagte Heyne. Ob 2003 mit Nachwuchs zu rechnen sei, könne noch nicht gesagt werden. Im April sollen die Tiere in ein 150 Hektar großes Gatter umgesiedelt werden. Das Projekt wird fachlich weiter in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwig-Universität Freiburg betreut.
Das Oberlausitzer Biosphärenreservat ist eines von insgesamt 15 Reservaten in der Bundesrepublik. Mit einer Fläche von mehr als 30 000 Hektar umfasst es mit etwa 28 000 Bewohnern den Niederschlesischen Oberlausitzkreis und die Kreise Bautzen und Kamenz. (dpa/wie)